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Pressebericht im Darmstdter- Echo vom 19.04.2012

19. April 2012 | hau

Oase der Ruhe für Angler und Ausflügler

Porträt- Fischteiche im Westen Griesheims sind beliebter Anlaufpunkt - Angelverein pflegt Areal seit 1962

 Hermann Hahn beim Forellenangeln
Erfolgreich: Hermann Hahn. An den Teichen kann ganzjährig gefischt werden. Foto: Gudrun Hausl

GRIESHEIM.

Der Himmel ist blau, erste Sonnenstrahlen spiegeln sich im Wasser und die Vögel zwitschern. Mario (10) und Klaus Mack (53) sind seit 5.30 Uhr auf den Beinen. Denn die Vorbereitung der Angel steht immer am Anfang des Angelvergnügens und erhöht die Chancen auf einen guten Fang. Um kurz nach 6 Uhr kamen die Beiden an den Fischteichen an. Drei Stunden später haben sie eine Forelle und einen Saibling in ihrem Eimer.
Hermann Hahn (72) verzeichnet um diese Zeit bereits den vierten Biss. Viel Geduld beweist Wolfgang Kuczulaba (59). “Weil ich dünnes Material habe, muss ich mir Zeit lassen”, sagt er und lässt die stattliche Forelle an der langen Leine bis deren Kraft nachlässt und er sie problemlos ans Ufer holen kann. Wenn er zu heftig zöge, würde die Schnur schnell reißen.
“Für das Frühlingsangeln haben wir extra Forellen eingesetzt”, erklärt der Vorsitzende Albrecht Kalbhenn. Maximal sieben Forellen dürfe jedes Mitglied an den zwei Frühlings-Sonntagen angeln.

Kontakt:

Der Vorsitzende Albrecht Kalbhenn ist unter 06155 1402 erreichbar.



Das Domizil des 1962 gegründeten Vereins sind die Fischteiche am westlichen Stadtrand. Abseits der hektischen Betriebsamkeit haben sich die Angler dort eine Oase der Ruhe geschaffen. Dieser Meinung sind nicht nur die knapp 70 aktiven Mitglieder, sondern auch viele Ausflügler, die am frühen Morgen oder in der Dämmerung die Ruhe an den Fischteichen und eine Einkehr in der vereinseigenen Anglerhütte genießen. “Bei uns kann ganzjährig gefischt werden”, erklärt Albrecht Kalbhenn. Allerdings müsse auf die Einhaltung von Schonzeiten und die “Maßigkeit” der Fische geachtet werden. Zu kleine Exemplare müssen zurück in den Teich.
Für den Nachwuchs gibt es immer samstags ein Jugendangeln unter dem Jugendleiter Tilo Baumann. Der Fischbesatz, der durch die Mitgliedsbeiträge und die Einnahmen der in Eigenregie bewirtschafteten Anglerhütte gedeckt wird, besteht aus Karpfen, Hecht, Zander, Weißfisch, Rotauge und Aal. “Die Erhaltung unserer Teiche ist sehr aufwendig”, macht der Vorsitzende deutlich. Als stehende Gewässer müssen sie ausreichend belüftet oder durch das Einlassen von Frischwasser angereichert werden. Die Erhaltung des Geländes sei Sache der Mitglieder. Um einen Uferabbruch zu vermeiden, hat man erst kürzlich einige Roterlen gepflanzt, die den Grund mit ihren Wurzeln festigen.
Geplant ist auch noch in diesem Jahr, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Vereinsheims zu errichten. Viele Aktionen, vom Forellen- und Nachtangeln bis hin zu Ausflügen und Grillfesten, sorgen dafür, dass auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt.

Obwohl das Gelände westlich des Küchlergrabens vom Angelverein verwaltet und gepflegt wird, steht es jedermann offen. Viele Schulklassen nutzen das Gebiet, um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. “Wir haben hier Kanada- und Nilgänse sowie Blesshühner, Fischreiher und abends die Fledermäuse”, berichtet Albrecht Kalbhenn.
Auch zwei Störche, die am Rande von Wolfskehlen nisten, seien oftmals zu Besuch. Weniger ruhig wird es am 1. Mai zugehen, wenn die Gruppe “En Haufe Leit” aufspielt und viele Radler und Ausflügler die Geselligkeit in freier Natur sowie die Bewirtung des Angelvereins genießen.
Tilo BaumannPresseBericht im VHF über unsere 50 Jahr-Feier
 
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